Fast einziges aussichtsreiches Adjuvans in Stufe 2: CHX-Chip

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Es hat überrascht: So manche bekannte adjuvante Maßnahme gegen Parodontitis empfiehlt die neue S3-Leitlinie nicht. Sinnvoll kann dagegen ein Matrix-Gelatine-Chip mit Chlorhexidinbis(D-gluconat) sein.

Die S3-Leitlinie trat am 1. Februar 2021 in Kraft. Es handelt sich dabei um die Umsetzung der entsprechenden Therapie-Leitlinie der EFP (European Foundation of Periodontology) in die deutsche Praxis.

Die Ausführungen greifen bei der Diagnose „Parodontitis im Stadium I bis III“. Dabei besteht eine wichtige Empfehlung in der konsequenten Abarbeitung eines Vier-Stufen-Plans. Ein Erfolg schon in Stufe 1 oder 2 bedeutet: Parodontalchirurgische Maßnahmen können entfallen, wofür der Patient in der Regel dankbar sein dürfte.

Ein klarer Stufenplan

In Stufe 1 sollten lokale und systemische Risikofaktoren für Parodontitis zurückgedrängt werden. Dazu zählen zum Beispiel die Raucherentwöhnung, eine optimierte Einstellung von Diabetikern und eine verbesserte häusliche Mundpflege. Im Bereich der Prophylaxe in der Praxis führt das „Paro-Team“ eine konsequente professionelle mechanische Plaquereduktion (PMPR) zur Kontrolle des Biofilms und zur Entfernung von Konkrementen und Überhängen durch.

Wenn der Patient gut mitarbeitet und dennoch Taschentiefen von mehr als 3 Millimetern bleiben, folgt Stufe 2 der therapeutischen Maßnahmen. Hier tritt zur PMPR (supragingivale bis gingivale Maßnahmen) die subgingivale Instrumentierung hinzu.

Von „nicht zu empfehlen“ bis „enge Indikation“

Zur Unterstützung sind in der Vergangenheit viele Adjuvantien vorgeschlagen worden – Probiotika zum Beispiel. Oder Laser, im Allgemeinen wie auch speziell in der photodynamischen Therapie, oder Antibiotika. Es erstaunt, wie wenig davon nach gründlicher Evaluierung der Studienlage übrigbleibt.

Allenfalls kann eine lokale Antibiose erwogen werden, doch von systemischer Antibiose ist rundweg abzuraten, außer bei sehr spezifischen Patientenfällen mit rapider Progression. Auf gar keinen Fall ist dies als Routinetherapie anzusehen! Das Risiko von Resistenzbildungen bei zu breiter Anwendung wiegt hier schwer.

Die zusätzliche Unterstützung: Chlorhexidin mit dem Chip

Dagegen kann die lokale Gabe von Chlorhexidinbis(D-gluconat) unter verzögerter Freisetzung aus einem Matrix-Gelatine-Chip eine sinnvolle adjuvante Maßnahme darstellen (PerioChip, Dexcel Pharma, Alzenau). Der Chip enthält den Wirkstoff in hoher Konzentration (ca. 36 %) und gibt ihn nach Applikation in die Zahnfleischtasche innerhalb von 7 Tagen an die Umgebung ab. Damit lässt sich eine Keimneuansiedelung bis zu 11 Wochen lang unterdrücken. Für den Patienten eine kleine Zusatz-Investition – dafür ist die lebenslange UPT in Stufe 4 neuerdings Kassenleistung.

Kontakt für Zahnarztpraxen:

Dexcel® Pharma GmbH
Carl-Zeiss-Straße 2
D-63755 Alzenau
Telefon Deutschland: 0800 - 284 37 42
www.periochip.de