Psychische Gesundheit: Drei Ministerien starten Initiative

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Nicht weniger als drei Bundesministerien haben eine Initiative angestoßen, um offener über psychische Belastungen zu sprechen.

Die "Offensive Psychische Gesundheit"  wurde von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 5. Oktober gemeinsam mit einem Bündnis von über fünfzig Institutionen aus dem Bereich der Prävention gestartet.

Die "Offensive" soll dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener sprechen können. Darüber hinaus möchte die Offensive die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser vernetzen.

Es ist vor allem die Covid-19-Pandemie, die Anlass zu der Initiative gab: "Nicht nur eine Infektion selbst kann krank machen, sondern auch die Sorge davor", erklärte etwa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Corona-Pandemie bedeute für viele auch eine enorme psychische Belastung, die bei manchen sogar behandlungsbedürftig werden könne, so Spahn weiter.

Inhaltlich ausbaufähig

Konkret finden sich auf der Landingpage unter www.offensive-psychische-gesundheit.de, die auf einen Unterbereich der beim BMAS angesiedelten Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) weiterleitet, derzeit zwei Hilfsangebote:

Geplant sind darüber hinaus eine In­for­ma­ti­ons­kam­pa­gne sowie Dialogveranstaltungen, die im Laufe des Jahres 2021 stattfinden sollen.

Zu den Partnern der Offensive Psychische Gesundheit gehören neben gesetzlichen und privaten Krankenkassen auch Unfallversicherungsträger und Berufsgenossenschaften, die Bundesagentur für Arbeit, berufsständische Verbände von Psychologen sowie Psychotherapeuten sowie Bündnisse und Betroffeneneinrichtungen im Bereich psychische Gesundheit.