Wie du wirksam Stressresistenz aufbaust

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Online-Trainingsprogramme zur Stressbewältigung können im Umgang mit Alltagsstress unterstützen - selbst ohne Kontakt zu einer medizinischen Fachkraft. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie von Wissenschaftlern aus Freiburg, Trier und Dresden.

In Deutschland fühlen sich mehr als 60 Prozent aller Beschäftigten häufig oder gelegentlich gestresst. Chronischer Stress ist zugleich ein Risikofaktor für verschiedene Gesundheitsbelastungen, psychiatrische Störungen wie Depressionen und für schlechte Schlafqualität. Die Gesamtkosten von arbeitsbedingtem Stress werden in Europa auf über 20 Milliarden Euro geschätzt.

Online Stressresistenz aufbauen

Onlinebasierte Interventionen zur Stressbewältigung werden in den vergangenen Jahren immer beliebter. Sie weisen mehrere Vorteile gegenüber einer persönlichen Schulung auf, darunter die flexible und zeitunabhängige Verfügbarkeit unter Verwendung von Multimedia-Inhalten von gleichbleibender Qualität. Nachteile sind eine hohe Fluktuation und die höheren Abbrecherquoten. Die Begleitung des Therapieprozesses durch einen Angehörigen eines Gesundheitsberufes unterscheidet sich dabei von Anwendung zu Anwendung: Einige bieten überhaupt keinen Kontakt andere mehrere pro Woche.

Eine aktuelle Studie hat die Wirksamkeit solcher Interventionen anhand eines sechswöchigen selbstgesteuerten kognitiv-verhaltensbasierten Stressbewältigungsprogramms (IBSM) untersucht. Dabei wurde eine IBSM-Gruppe mit einer Kontrollgruppe verglichen und der wahrgenommene Stress, subjektive Bewältigungsfähigkeiten, die Schlafqualität, depressive Symptome, Burnout und Lebenszufriedenheit bewertet.

Besserer Schlaf, mehr Lebenszufriedenheit

Die Ergebnisse zeigen, dass ein sechswöchiges selbstgesteuertes IBSM-Programm die selbstberichteten wahrgenommenen Stressniveaus in der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe verringerte. Die Teilnehmer der IBSM-Gruppe verbesserten ihre Stressbewältigungsfähigkeiten im Vergleich zur Kontrollgruppe. Ebenso wurde eine Zunahme der Schlafqualität und eine verbesserte Lebenszufriedenheit festgestellt.

Die Auswirkungen auf die emotionale Erschöpfung und die depressiven Symptome unterschieden sich nicht zwischen den Gruppen: Während die emotionale Erschöpfung in beiden Gruppen zurückging, änderten sich die depressiven Symptome in beiden Gruppen nicht signifikant.

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Titelbild: Tim Gouw on Unsplash