„Zum Wohle des Patienten“

Advertorial

Das Dental-Startup Denton Systems aus Potsdam verspricht ein lebensbegleitendes Dentalkonzept, das Kosten und Zeit spart und nachhaltig ist. dentalMotion wollte von Michael Krischollek, Zahnarzt und Gründer von Denton Systems, und dem geschäftsführenden Gesellschafter Marius Liefold wissen, wie das funktioniert.


Michael Krischollek hat Denton Systems 2017 gegründet. Der Zahnarzt und Elektroniker ist Serien-Unternehmer und seit 2006 in der überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft Hochhold und Krischollek an zwei Standorten in Berlin tätig. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind die Funktionsdiagnostik- und therapie.

Marius Liefold ist Medizininformatiker und Zahntechniker sowie Geschäftsführender Gesellschafter von Denton Systems. Der Stipendiat und Innovationspreisträger hat 14 Jahre Erfahrung in Life Science und insgesamt 6 Jahre als Entrepreneur unter anderem in den Bereichen Projektmanagement für Digitalisierung, Foci-Diagnostik, Patientensicherheit und Telemedizin.


Eine Frage, auf die ja jedes Startup vorbereitet sein muss: Wie lautet euer Elevator Pitch?

Marius Liefold: Bei vielen Menschen treten irgendwann im Leben Symptome wie Kopfschmerzen, Migräne, Rückenschmerzen, Verspannungen oder Tinnitus auf. Daraufhin werden häufig nur die Symptome behandelt und nicht die Ursache. Und die liegt nicht selten bei den Zähnen.

Wir wachsen in der Regel mit einem gesunden, dentalen Ausgangszustand auf, der sich dann durch Stress, Zähneknirschen, Zahnersatz, anatomische Veränderungen oder Traumata verändert. Der Zahnarzt verstetigt das Problem, wenn er den Defekt repariert, ohne die Zähne so zu rekonstruieren, wie sie ausgesehen haben. Der Patient kehrt nicht zurück in seine gesunde Ausgangssituation, sondern in eine Art Reparaturstatus mit den genannten Symptomen als Folge bis hin zur craniomandibulären Dysfunktion (CMD). Wir haben also in der Zahnmedizin keinen systemischen Ansatz und wir sind immer noch zahnreihenabhängig: Der Zahnarzt kann sich nur an dem orientieren, was tatsächlich noch im Mund ist - es gibt also auch keine Langfristigkeit.

Wir stehen für die Weiterentwicklung der defektorientierten Zahnmedizin hin zu einem lebensbegleitenden Dentalkonzept.

Hier kommt Denton Systems ins Spiel: Wir stehen für die Weiterentwicklung der defektorientierten Zahnmedizin hin zu einem lebensbegleitenden Dentalkonzept. Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem wir den Gebissstatus wie ein Backup abspeichern können und so in der Lage sind, auch viele Jahre später den Patienten in seine eigene, individuelle Ausgangssituation zurückzuführen. Das können wir analog wie digital; uns ist es egal, ob der Zahnarzt Alginat-Abdrücke und Gipsmodelle verwendet, oder einen Intraoralscanner. Wir markern und referenzieren diese Datensätze und bauen daraus einen speziellen dreidimensionalen Referenzkörper, den wir zusammen mit anderen Denton-Daten auf unsere Cloud legen. Wir können Zahnformen, -farbe, -position, Weichgewebe, Hartgewebe und als erste auch die Kieferrelation reproduzierbar abspeichern.

Wir haben ein Verfahren entwickelt, mit dem wir den Gebissstatus wie ein Backup abspeichern können
Denton Systems

Was bringt das den Zahnärzten? Und den Patienten?

Michael Krischollek: Unser Verfahren spart allen Beteiligten Geld: Patientenseitig mit über 80 Prozent, insbesondere bei CMD-Patienten, aber auch auf Seiten der Kostenträger, die diese Folgekosten nicht mehr tragen müssen. Wir erreichen auch eine Zeitersparnis von bis zu zwei Zahnarztbesuchen allein in der Kieferrelationsbestimmung. Das freut die Angstpatienten, aber auch den Zahnarzt, der in der gleichen Zeit mehr abrechnungsfähigen Patientendurchlauf hat.

Liefold: Hinzu kommt, dass wir eine höhere Qualität von Zahnersatz erreichen, weil wir uns an den ursprünglichen Zähnen orientieren können. So kann ich nach einem Skiunfall zu jedem Zahnarzt vor Ort gehen, der lädt sich meine Zahndaten runter und ich gehe nicht mit irgendeinem Zahnersatz nach Hause, sondern im Prinzip mit meinen eigenen Zähnen.

Das heißt, euer Produkt ist kein Gerät und auch keine Software, sondern eine Methode?

Liefold: Genau, es handelt sich im Kern um eine patentgeschützte Methode. Wir sind herstellerunabhängig und können verschiedenste Lösungen nutzen. Das ist das Angenehme für den Patienten und uns auch sehr wichtig: Wir wollen einen mündigen Patienten und dessen größten Benefit. Arztwechsel sind zum Beispiel mit Denton Systems gar kein Problem mehr. Wenn ich bisher umziehe hat mein alter Zahnarzt meine Scandaten und ich komme da nicht ran.

Was müssen Zahnärzte denn machen, damit sie Denton Systems nutzen können?

Krischollek: Der Zahnarzt oder Kieferorthopäde muss sich keine Hardware oder Software kaufen, sondern arbeitet einfach weiter wie bisher und erhält zudem noch eine Marge. Wir sind die ersten, die auch zahnreihenunabhängig arbeiten. Uns ist später bei der Rekonstruktion egal, ob der Patient noch einen, drei, keine oder alle Zähne hat. Wir lassen die Patienten von nicht digitalaffinen Zahnärzten von der Versorgung nicht aus, denn wir können auch die Gipsmodelle verwenden. Zudem können alle von alten Gipsmodellen, welche ggf. noch aufbewahrt werden profitieren.

Man kann sein Referenzmodell in jedem Lebensabschnitt anfertigen lassen.

Wer sind die Kernzielgruppen von Denton Systems?

Liefold: Am interessantesten sind für uns aktuell die Kieferorthopäden, wo jeder einzelne Patient ein potenzieller Denton-Kunde ist, und auch Zahnärzte mit Funktionshintergrund. Aber wir richten uns auch direkt an Patienten bzw. Endkunden: Letztes Jahr waren wir mit einem Stand auf der IFA, haben dort Vorträge gehalten. Aktuell haben wir eine Rabattaktion aufgesetzt für Studierende, denn in dem Alter ist die Bisslage ja noch nahezu perfekt mit abgeschlossenem Knochenwachstum und in der Regel noch geringer Stresserfahrung.

Das heißt, euer Produkt richtet sich vorrangig an junge Menschen?

Liefold: Nein, man muss nicht 18, 19 oder 20 sein, sondern kann sein Referenzmodell in jedem Lebensabschnitt anfertigen lassen. Selbst wenn der Patient schon an CMD erkrankt ist, kann man ihn über eine Funktionstherapie in eine muskulär entspannte Situation bringen und dann abspeichern. Man muss als Kunde auch nicht jahrelang auf den Benefit warten, sondern kann schon ab Tag 1 den Benefit haben - wie im Beispiel des Skiunfalls. So hat jedes Alter im Leben seine eigenen Use-Cases.

Krischollek: Ich führe in meiner Praxis aufwändige diagnostische und therapeutische Maßnahmen durch. Da macht es hinterher immer Sinn, den Zustand zu registrieren. Deswegen betrifft das alle Alterslagen bis hin zur totalen Prothese. Auch Kunststoffzähne knirschen sich wieder ab und mit minimalem Aufwand kann ich den älteren Menschen ermöglichen, auf das komplette Programm mit Wachswällen und Kieferrelationsbestimmung zu verzichten.

Die Fortsetzung des Interviews erscheint am kommenden Samstag hier bei dentalMotion.


Denton Systems
https://denton-systems.de
Heinrich-Mann-Allee, 3b
14473 Potsdam